Führung inspirieren, Ressourcen mobilisieren

Existenzgründung in Essen – Gespräche

Wer heute in Essen und Umgebung ein Unternehmen gründen möchte macht so seine Erfahrung. Wir haben in einer unrepräsentativen Umfrage 25 Gründer befragt, hier die wesentlichen Ergebnisse:

Bundesanstalt für Arbeit, StarterCenter und Finanzamt sind als Anlaufpunkte ein Muss. Gerade bei den StarterCentern gibt es eine Fülle von Informationen. Viele Gründer vermissen allerdings offensichtlich einen Ansprechpartner, der ihnen klare Antworten auf ihre speziellen Fragen gibt. Zudem scheint es nicht mehr üblich, auf das seit über 20 Jahren bestehende Netz erfahrener Gründungsberater zu verweisen. So haben wir z. B. mit Freiberuflern und Kreativen gesprochen, die nach einer Vorbereitung von 4 bis 8 Wochen hinsichtlich einer Reihe von Themen unsicher waren. Als Nachteil kann man es vielleicht sehen, dass es funktionierende Gründungsnetzwerke, die sich als Dienstleister für ihre Kunden (die Gründer!) verstanden, nicht mehr gibt.

Bleibt die Hoffnung, dass hier ein Umdenken einsetzt und der Fokus wieder mehr auf Zusammenarbeit gelegt wird, innerhalb der Kommune mit allen erfahrenen Akteuren. Gerade wer Gründer berät braucht nicht unbedingt ein tiefes Branchenwissen, dass bringen diejenigen meist selbst mit. Vielmehr ist das Grundthema von Bedeutung und die Softskills, damit das Konzept auch zum Gründer passt.

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